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Über die Uraufführung der Missa in G in Italien
Im August 1998 begaben sich die Rödelheimer Neuner auf eine Konzertreise nach Italien. Gemeinsame Konzerte mit den dort einheimischen alpinen Chören „Soldanella“ und „ANA“ wurden gegeben. Neben den für die Neuner typischen Konzerten mit heiterer, mehrstimmiger Unterhaltungsmusik wurde die Missa in G von Dominik Heinz in der Chiesa dei S.s. Pietro e Paolo in Brentonico uraufgeführt. Diese Kirche diente unter anderem schon zu Schallplattenaufnahmen der römischen „Vox Hesperia“ und ist vor allem für ihre Akustik und die vorhandene Orgel berühmt. In der Marienwallfahrtskirche „Santuario Madonna del Frassino“ mit angeschlossenem Kloster in Peschiera wurde die Messe ebenfalls aufgeführt.
Wie bei den in Deutschland im Jahre 1997 gegebenen Gospelkonzerten waren die beiden Kirchen bis zum letzten Sitzplatz gefüllt und fast kein Stehplatz mehr verfügbar. Von Seiten des Publikums wurde an Beifall und Bravi-Rufen nicht gespart. Der im Publikum anwesende Chorleiter des Chores „Soldanella“ fiel Peter Fiolka, der das Tenorsolo im Credo der Messe sang, nach der Aufführung sogar mit Tränen in den Augen um den Hals, um seiner Rührung Ausdruck zu verleihen.
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